Der Erdstall in Unterstetten wurde vor 30 Jahren zufällig entdeckt. Vor etwa 800 Jahren wurde dieser mit einfachen Werkzeugen in die lehmige Erde geschlagen und präsentiert sich in beinaher ursprünglichen Form - in seltener Erhaltung zeigen sich die sieben Kammern mit engen Verbindungselementen rund um einen Bauschacht.
Jede Begehung bedeutet eine kleine Veränderung der Wände und insbesondere der Bodenflächen. Deshalb muss darauf geachtet werden, die Anzahl der Einstiege auf ein Minimum zu beschränken. Der Öffentlichkeit sollen hier unmittelbare Eindrücke der Enge und der Aufenthaltssituation spürbar gemacht werden, ohne den Erdstall abzunutzen.